Whisk(e)y ist ein alkoholisches Getränk mit mindestens 40 % vol. auf Getreidebasis, das durch Fermentierung und Destillation gewonnen wird. Das Wort Whisk(e)y stammt aus dem 18. Jahrhundert und leitet sich vom schottisch-gälischen uisge beatha bzw. vom irischen uisce beatha ab und bedeutet Wasser des Lebens. Der Begriff war bereits im 16./17. Jahrhundert geläufig. Allerdings bezeichnete es damals nicht nur den Whisky, wie wir ihn heute kennen, sondern auch andere Brände mit Würzzusätzen.

Obwohl es unzählige verschiedene Herstellungsverfahren wie Whisk(e)ys gibt, bleibt ein Ablauf immer derselbe: Zunächst wir das Getreide zu Schrot zerkleinert und mit warmem Wasser im Maischebottich (mash-tub) vermischt. Dieser Vorgang hat eine Verzuckerung der Stärke zur Folge. Die so entstandene Maische oder Würze (wort) wird anschliessend in einem Gärbehälter (wash back oder fermenters) mit Hefe versetzt und vergoren. Dabei entsteht eine Flüssigkeit mit etwa 5 %-10 % Alkohol. Sie wird wash, ale oder distiller's beer genannt und erinnert sowohl optisch als auch geschmacklich an Bier. In speziellen Apparaten wird sie mehrfach destilliert. Die durch die Erhitzung entstehenden Dämpfe (Alkohol und Geschmackstoffe) werden kondensiert, aufgefangen und gesammelt. Dieses Destillat nennt man New make. Es wird mit Wasser verdünnt und für mehrere Jahre in Holfässern gelagert. Pro Jahr verdunsten ca. 0,5 %-2 % des enthaltenen Alkohols aus den geschlossenen Fässern, der so genannte Angels share. Am Ende dieses Reifevorgangs wird der Whisky in der Regel, auf Trinkstärke verdünnt, gefiltert und teilweise auch mit Farbstoff, meist Zuckerkulör, versetzt und in Flaschen abgefüllt. Einige Whiskys werden aber auch in Fassstärke (also unverdünnt), ungefiltert und ohne Zugabe von Farbstoff abgefüllt. Meist handelt es sich hierbei um Abfüllungen von unabhängigen Abfüllern.